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  • Veranstaltungsdatum: 24.05.2024

Gemeinschaft erleben und dadurch zusammenwachsen

 Aiterhofen/Salching. "Gemeinschaft erleben und dadurch zusammenwachsen" - unter diesem Motto brachen am Pfingstmontag 27 Kinder und Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Aiterhofen-Geltolfing-Oberpiebing-Salching zu einem  Ministrantenlager auf. Ziel der Gruppe war das Wanderheim in Gneißen (Gemeinde Rattenberg), das früher dem Bayerischen Waldverein gehörte und sich nun im Besitz der Familie Mühlbauer befindet, die in unmittelbarer Nähe einen Milchviehbetrieb bewirtschaftet und das Haus an Gruppen vermietet. Begleitet wurden die "Minis" von Pfarrer Heinrich Weber sowie einem Betreuerteam bestehend aus dem Sprecher des Pfarrgemeinderates Manfred Sagstetter, den Ministrantenbetreuerinnen Silvia Sagstetter und Angelika Wenninger sowie Adalbert Hösl. Auch andere Eltern der "Minis" unterstützten die Gruppe nach ihren Möglichkeiten. Nach Bezug der Zimmer im Wanderheim, das früher als Schulhaus diente, ging es mit einer Schnitzeljagd los, während der die eingeteilten Gruppen aufgefordert waren, Fragen zur Umgebung zu lösen. So waren es Inschriften auf Totenbrettern, die Fabrikate von Oldtimer-Traktoren in einer naheliegenden Scheune oder auch die Entdeckung von markanten Besonderheiten, die entlang einer festgelegten Route zu verzeichnen waren und große Aufmerksamkeit von allen Beteiligten verlangte. Gemeinsam erleben aber auch gemeinsam arbeiten - nach dieser Devise wurden die Teilnehmer auch zu Arbeitseinsätzen eingeteilt, u. a. zum Sammeln von Feuerholz für ein Lagerfeuer, an welchem dann gleich am ersten Abend Kennenlernspiele aber auch die

Preisverleihung der Schnitzeljagd stattfand.  Die Gruselgeschichte "Der Waldschatten von Gneißen", die Fabian Satorius als einer der Oberministranten sich selbst ausgedacht hatte, jagte allen Teilnehmern der Nachtwanderung kalte Schauer über den Rücken. An einer Lichtung mitten im Wald hatten die Oberministranten zum Abschluss des ersten Tages diese schaurige Erzählung vorbereitet. Eine ausgiebige, 4stündige Wanderung zum Freizeitpark "Egidi-Buckl" mit Nutzung der dort angebotenen Aktivitäten, z. B. Sommerrodelbahn, ein Abend mit Gesellschaftspielen sowie ein bunter Abend, an denen die Kinder- und Jugendlichen immer auch selbst aufgefordert waren, sich einzubringen, bildeten ein unterhaltsames und vielfältiges Programm an den 4 Tagen. Zu einem Antrittsbesuch schaute Pirmin Ströher vorbei, der ab September die Pfarreiengemeinschaft als Pastoralreferent begleiten wird. Weil er speziell u. a. die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit betreuen wird nahm er diese Gelegenheit gerne wahr, sich vorzustellen und erste Kontakte zu knüpfen. Diakon Heribert Schambeck überzeugte sich ebenso im Rahmen eines Besuches vom erlebnis- und abwechslungsreichen Programm. Höhepunkt dieser erlebnisreichen Ferientage war ein Gottesdienst auf der  Terrasse des Gästehauses. Strömender Regen bildete eine besondere Kullisse für den Dankgottesdienst, der von Pfarrer Heinrich Weber zelebriert wurde. Die Fürbitten und die musikalische Begleitung wurden von den Ministranten selbst vorbereitet, so dass die Gemeinschaft deutlich erlebbar wurde. "Im Glauben zusammenwachsen und zusammenhalten" stellte Pfarrer Weber den Geist dieses

Gemeinschaftserlebnisses in den Mittelpunkt seiner Predigt. "Äußerer und innerer Zusammenhalt geben dem Glauben seine besondere Strahlkraft", so der Geistliche in seiner Predigt. Nach vier erlebnisreichen Tagen und vielen positiven Eindrücken traten die Ministranten die Heimreise an und waren sich einig in der Vorfreude auf das Ministrantenlager im nächsten Jahr.

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  • Veranstaltungsdatum: 17.05.2024

Der Himmel spendete seinen feuchten Segen den 48 Firmlingen und ihre Angehörigen aus der Pfarrei Aiterhofen-Geltolfing- Oberpiebing mit Salching, als sie sich auf den Weg in die Klosterkirche St. Josef machten. Der Kinderchor „die Aitrachspatzen“ unter der Leitung von Gottfried Czech eröffnete den festlichen Gottesdienst  mit dem Lied "Atme in uns, Heiliger Geist". Musikalisch unterstützt wurden die Gruppe von Nobert Ziegler an der Orgel sowie Siegfried Hirtreiter an der Trompete und Karin Gänger mit Querflöte. Als Firmspender war der für den kurzfristig erkrankten Weihbischof Reinhard Pappenberger der Windberger Abt Pater Petrus-Adrian Lerchenmüller eingesprungen. Als Konzelebranten fungierten H.H. Pfarrer Heinrich Weber, Klosterpfarrer Pater Josef Brauner, Pfarrvikar Dr. Joseph Kanamkudam sowie Diakon Heribert Schambeck unterstützt von Generaloberin Schwester Maria Kreiner, die während der Firmspendung meditative Texte vortrug. Die Firmlinge gestalteten den Gottesdienst mit, indem sie die Kyrie Rufe vortrugen, das Chrisamöl für die Salbung feierlich in die Mitte stellen und die Fürbitten lasen. Bei der Predigt begrüßte Abt Pater Petrus-Adrian die Firmlinge herzlich und fragte, wie sie sich den hl. Geist vorstellten. Als Antwort kam „Wind“, „helles Licht“ und „Feuerzungen“. Abt Lerchenmüller verglich die Kraft Gottes mit einem Hauch, wie ihn auch der Bischof bei der Weihe des Chrisamöles hinzugibt. Auch ging der Abt auf die Anspannung der Firmlinge ein. Er erwähnte hierbei, dass dies sei ebenfalls seine erste allererste Firmspendung sei. Zu Beginn seiner Laufbahn habe er sich nicht leicht getan. Besonders vor einer schweren Prüfung im Fach Altgriechisch habe er um den hl. Geist gebetet. Und dieser habe geholfen, indem eine besonders leichte Stelle drankam, nämlich die Lesung mit dem Pfingstereignis aus der Apostelgeschichte, welche die Firmlinge vorher gehört hatten. Dass dieser Geist Gottes auch den Firmlingen immer wieder Halt und Sicherheit gebe, war der Wunsch des Abtes. Zum Schluss verglich er das Wirken des hl. Geistes noch mit dem elektrischen Strom, den man nicht sieht, und der doch vieles bewirken könne. Dieser Geist sei in der Welt dringend notwendig und er wünschte den jungen Christen, dass sie in ein paar Jahren mit ihrer Gabe vieles zum Guten verändern würden. Bei der der Erneuerung des Taufbekenntnisses bekräftigten alle Firmlinge und Mitfeiern ihren Glauben. Bei der sich anschließenden Firmspendung ging der Abt auf jeden Firmlinge persönlich und die jeweilige Bedeutung des Vornamens ein.  Zuletzt bedankten sich die Firmlinge noch bei ihrem Firmspender mit einem Geschenk. Dieser bedankte sich ebenfalls bei H.H. Pfarrer Heinrich Weber für die sehr gute Organisation. Zu den Klängen von " Großer Gott wir loben dich" zogen die Geistlichen  und Ministranten aus. Zur Dankandacht am Nachmittag fanden alle noch einmal zusammen und erhielten das Firmzeugnis und ein Präsent der Pfarrei. Unser Bild zeigt die Neugefirmten der Pfarreiengemeinschaft zusammen mit den Ministranten Cornelia Hofmeister und Johannes Mühlbauer sowie Pfarrvikar Dr. Joseph Kanamkudam, Diakon Heribert Schambeck, Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller, Pfarrer Heinrich Weber und Pater Joseph Brauner.

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Aiterhofen, Geltolfing, Salching, Oberpiebing

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Du bist ein Ton in Gottes Melodie – Erstkommunion in Aiterhofen

Am vergangenen Sonntag fand in Aiterhofen ein festlicher Erstkommuniongottesdienst statt, bei dem 21 Kommunionkinder ihre Erstkommunion empfingen.

Pfarrer Heinrich Weber griff in seiner Predigt das Leitmotiv „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ auf und betonte die Bedeutung von Musik und Kunst für die menschliche Entwicklung sowie für die Ausübung von Religion. Dabei zitierte er den Heiligen Augustinus mit den Worten „Wer singt, betet doppelt“ und lobte die Sangesfreudigkeit der Erstkommunionkinder. Er betonte, dass Musik stets Lebensfreude und Freude am Glauben wecken solle, auch wenn Misstöne Teil unseres Lebens seien.

Pfarrer Weber veranschaulichte seine Botschaft mit einer Anekdote: Ein Jazzmusiker verwandelte während eines Konzerts den störenden Klingelton eines Handys durch seine Improvisation in ein wahres Kunstwerk. Diese Geschichte verdeutliche, wie selbst aus den vermeintlichen Misstönen unseres Lebens etwas Schönes entstehen kann. Es erinnerte daran, dass Gott selbst auf den scheinbar krummen Zeilen unseres Lebens gerade schreiben kann.

So feierten die Gemeindemitglieder eine berührende Erstkommunion, die den Beginn eines neuen Kapitels im Glaubensweg der Kinder markiert und sie daran erinnerte, dass sie alle Teil einer größeren göttlichen Melodie sind.

Eine besonders festliche musikalische Gestaltung boten die Aitrach-Spatzen unter Leitung von Gottfried Cech unterstützt von Gabriele Krön von der Kreismusikschule Straubin-Bogen sowie Siegfried Hirtreiter an der Trompete und Norbert Ziegler an der Orgel.

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Aiterhofen, Geltolfing

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Firmlinge besuchten Missa Chrismatis - Die Chrisammesse

Traditionell wird am Montagabend der Karwoche die „Missa chrismatis“ im Dom St. Peter in Regensburg gefeiert. In der Chrisammesse werden die heiligen Öle geweiht und die Priester im Bistum Regensburg erneuern ihre Weiheversprechen. 

Auch aus unserer Pfarreiengemeinschaft Aiterhofen, Geltolfing, Oberpiebing und Salching nahmen die diesjährigen Firmlinge an diesem besonderen Ereignis teil. Gemeinsam mit Pfarrer Heinrich Weber und zahlreichen Müttern als Firmbegleiterinnen, machten sie sich mit dem Zug auf den Weg nach Regensburg, um die Messe zu besuchen. 

Bis auf den letzten Platz war die Kathedrale gefüllt. Es wurde sogar zusätzliche Bänke und Stühle aufgestellt, um den vielen Gläubigen Platz zu bieten. Darunter waren auch viele Firmbewerber aus dem ganzen Bistum Regensburg, die sehen wollten, wie „ihr“ Öl geweiht wird, mit dem sie dann in der Firmung gesalbt werden.

Die musikalische Gestaltung wurde von der Band „Makaber“ aus der Gemeinde St. Jakobus in Regenstauf unter der Leitung von Andreas Dengler übernommen. Die Konzelebranten waren Generalvikar Dr. Roland Batz, Regens Daniel Stark, Jugendpfarrer Ulrich Eigendorf, Prälat Prof. Ludwig Mödl und alle acht Regionaldekane aus dem Bistum.

Bischof Rudolf startete in seiner Predigt einen Aufruf zur Freude und verwies auf den „Lachenden Engel“ im Dom. Dieser soll uns an ein frohes christliches Leben erinnern. 

„Und lassen wir uns anstecken vom lachenden Engel, der der Gottesmutter Maria die Botschaft bringt, dass sie den Gottessohn zur Welt zu bringen auserkoren ist. Jeder und jede von uns ist berufen, durch das eigene Leben Christus in die Welt zu tragen, durch ein frohes christliches Leben.“

Zu diesem christlichen Leben gehören die Sakramente, wie die Firmung. Hier erläuterte der Bischof:
„Ja, in der Firmung dürft ihr, liebe Jugendliche, die Gaben des Heiligen Geistes empfangen. Ihr dürft den Geist des Rates, der Stärke, der Gottesfurcht, der Frömmigkeit in euch wirken lassen, damit ihr weiter zu einer humaneren Welt beitragen könnt und zum Zeugnis für Christus werdet.“

In der Missa Chrismatis weiht Bischof Rudolf Vorderholzer die drei heiligen Öle: Der Chrisam, das Katechumenenöl und das Öl für die Krankensalbung. Grundstoff aller Öle ist das Olivenöl, das bereits in der Antike eine wichtige Rolle gespielt hat. Dem Chrisam werden vor der Weihe wohlriechende Duftstoffe zugegeben. Mit diesem Öl werden die Neugetauften und die Firmlinge gesalbt, ebenso wird es bei der Priester- sowie der Altarweihe verwendet. Mit dem Katechumenenöl salbt man die Taufbewerber, mit dem Öl für die Krankensalbung Kranke und Sterbende. Alle gesegneten Öle werden ein Jahr lang bis zum nächsten Osterfest für die Spendung der Sakramente verwendet. Am Anschluss an die Missa chrismatis werden die heiligen Öle im Dom auf die einzelnen Dekanate und Pfarreien verteilt. 

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Aiterhofen, Geltolfing, Salching, Oberpiebing

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